Dienstag, 11. April 2017

Neue Post!

Gestern. am Montag, kam Post von Bärbel. Der Briefumschlag ist ja schon so entzückend, das ich ihn ersteinmal nicht geöffnet habe, sondern auf mein Bord in die "grüne" Abteilung gestellt habe. Da passt er nämlich ganz vorzüglich hin.

Diese zarten Ranken und der Schneckenstempel... das mag ich wirklich sehr.
Hier noch einmal ein Detail:

Nachdem nun heute ein Zahnschmerzerfüller Tag war (und bitte sage keine ich könnte ja einfach zum Zahnarzt gehen, aber da bin ich extrem mit Angst behaftet) finde ich, ich habe mir jetzt eine Belohnung verdient (die Tabletten wirken noch) und werde den Brief jetzt öffnen.
Ein wunderhübsches Minibüchlein, richtig mit Leinenrücken und schönem Papier gebunden. Und gefüllt mit ganz zarten Bildern. Bestimmt mit der Feder gezeichnet, oder? Und dann mit Aquarellfarbe? Und noch viel Platz für eigene Zeichnungen und Notizen.
Vielen Dank für das schöne Frühlingsbuch, ich freue mich sehr darüber.

Bilder kommen morgen, das Licht ist nix.

Mittwoch, 5. April 2017

WMDDGT

Hui, fast hätte ich es vergessen, es ist der fünfte. Eigentlich will ich schon seit einer Stunde ins Bett, aber sei es drum. Also,
in derFrühe um sechs aufgestanden, schnell Dusche, anziehen, Müsli frühstücken mit schnellem Überfliegen der Zeitung und dann Hunderunde. Der Hund humpelt(warum ist unklar, Röntgen ergab nur eine beginnende Arthrose, kein Grund so stark zu hinken) unlustig hinter mir, wird im Wald aber deutlich wacher. Nach ziemlich genau einer Stunde zurück, Es gibt Frühstück für den Hund, ich sause ins Bad und lege mir "ein Gesicht" an, dann schnell ein Pausenbrot schmieren, heute Zwiebelschmelz, Gurke und Käse (wie immer eigentlich) und dann ab zum Zug und zu Arbeit.
Am Eingang ist ein neuer Security-Mann, der mich noch nicht kennt und mir gerade erklären will, das das Museum erst um 10.00 Uhr öffnet, aber ein Kollege eilt herbei und sagt ihm, das ich doch hier auch arbeite und rein muß. Ein Kollege ist schon da, wir halten einen Minischwatz und dann schaue ich nach den Wareneingängen. Hurra, die Ware aus Frankreich ist gekommen, aber warum schicken die Franzosen nie, nie, nie einen Lieferschein mit? Und auch keine Rechnung oder einen Packzettel. Soll ich raten welche Bestellung  von welchem Datum das ist? Zum Glück werde ich im Bestellordner fündig und kann alles ordentlich verbuchen. Der italienische LIeferant legt zwar einen Lieferschein bei, aber der ist etwas kryptisch, also eine kurze Notiz an den Chef, er möge das bitte entschlüsseln. Sonst ist alles gut. Ich stelle wie immer fest, daß ich die nettesten KollegInnen der Welt habe, ich kriege eigentlich immer sofort gute Laune wenn ich am Arbeitsplatz ankomme.
Da ich heute mein einziger Arbeitstag in der Woche ist (morgen und übermorgen habe ich frei) schreibe ich schnell noch ein paar Notizen zur Übergabe und um zwei mache ich mich auf den Heimweg, der Hund wartet auf die Nachmittagsrunde. Im Briefkasten ist ein Zettel vom Zusteller, drei Pakete liegen in der Garage. zwei für uns, eins für den Nachbarn. Und Hurra! der neue Grill ist dabei. Und Grillkohle. Pünktlich zum Start in die Saison. Ich schleppe alles in den Schuppen, bringe das dritte Paket zum Nachbarn und endlich geht es auf zu Hunderunde. Die führt uns nur schnell zum Discounter (supermarkt haben wir am Ort nicht) Möhren und Zucchini für den Hund kaufen. Die bekommt er geraspelt mit Fleisch zusammen. Und noch so diesem und jenem.
Da ich heute abend alleine bin, der Beste Mann hat einen Abendtermin, gibt es nur schnell einen Imbiss bevor ich den Tisch wieder frei räume und mich an meine Werkelei zur Frühlings Mail Art 
setze. Zehn kleine Büchlein zum Thema Frühling sind zu gestalten und ich tue mich sehr hart damit. Aber jetzt geht es dem Ende zu. Vier Stück werden noch in den Buchdeckel eingehängt und zum pressen und trocknen gelegt, dann kommt noch etwas Feinschliff für die, die ich gestern abend bereits gebunden hatte. Aber der beeinhaltet auch schnippeln, kleben, stempeln, schreiben. Aber immerhin, die Hälfte wird fertig. Morgen die letzten vier, dann noch die Umschläge und alles absenden.
Aber es tut mir gut, so am Abend noch mal kreativ zu sein. Und vor dem schlafen gehen noch schnell die Blogrunde und da steht es: WMDEDGT. Dabei habe ich das Tagesdatum heute schon öfters geschrieben, aber mein Gehirn hat es einfach nicht verknüpft.
Aber jetzt ist fertig  und tschüß bis zum nächsten Monat.

Dienstag, 21. März 2017

Die Post war da!

Komme ich vorhin von der Hunderunde, guckt da doch ein freundlich gestreifter Umschlag aus dem Briefkasten heraus. Mir war sofort klar, das kann nur das erste Mini-Buch der Frühlings Mail-Art sein. War es auch. Von Anette. In einem ganz entzückenden Umschlag, vorne Punkte, hinten Streifen und das Ganze genäht!! Erst habe ich es nur gestreichelt und nicht geöffnet, weil ich den Umschlag so nett fand. Jetzt bin ich aber doch mit dem Nahttrenner daran gegangen, und habe vorsichtig, vorsichtig, den Umschlag geöffnet und ein ganz allerliebstes Büchlein herausgezogen. Bilder vom Buch gibt es noch keine, falls jemand aus der Gruppe noch keines erhalten hat (unterschiedliche Postlaufzeiten, kennt man ja) möchte ich die Überraschung nicht verderben. Nur soviel: ich WAR überrascht. Tolle Umsetzung des Themas.











Sonntag, 5. Februar 2017

WMDEDGT

Fast hätte ich es vergessen, heute ist der fünfte und Frau Brüllen möchte wissen, was wir so den ganzen Tag machen.
Der Wecker hat ganz abscheulich früh gepiept, nämlich um sechs! Das ist für mich eh früh und am Sonntag sowieso. Hilft aber nichts, ich habe einen neuen Job, der fängt um zehn Uhr an, um halb fährt die Bahn und vorher muss der Hund raus. Das ist am Wochenende normalerweise die Aufgabe des Besten, aber der weilt in Uganda, also ich. Aufstehen, duschen, bisschen Farbe ins Gesicht und Müsli frühstücken. Hatte ich gestern abend vorbereitet, damit es schnell geht. Dann waaarm einpacken und Hunderunde. Es war gruselig. Wortwörtlich. Kalter, nebelverhangener Wald und ich immer Panik vor Wildschweinen. Um halb acht morgens ist das nicht so unwahrscheinlich und ich habe gesungen und gepfiffen, damit die sich bloss ins Dickicht verziehen. Ich hoffe dann immer, dass mich niemand hört.
Es wurde trotzdem eine grosse Runde und dann zeitlich  etwas knapp hinten raus. stiefel aus, mamtel, hut, schal aus, hund füttern, brotzeit und getränk einpacken, Stiefel wieder an, Schal und Jacke an, los.
Die Bahn kam pünktlich und beim umsteigen auf die Tram hatte endlich, endlich mal jemand Dienst, der die Schranken zwischen zwei Zügen kurz öffnet, so dass man zur Tram gehen kann und sie auch bekommt.
Mein neuer Arbeitsplatz ist im Museumsshop unseres Museums. Der Besucheransturm ist gross und ich war schwer beschäftigt, Poster zu rollen, einzutüten, auszupreisen, Kataloge nachlegen, Kunstpostkarten nachlegen, Bücher auspacken, Lieferscheine kontrollieren, auspreisen, nachlegen. Aber auch: nette KollegInnen und gutes Klima.
Um halb zwei dann mit Tram und Bahn wieder heim um den nächsten Hundegang zu absolvieren. Aber wenigstens nebelfrei und nicht ganz so gruselig.
Der Rest des Tages vergeht mit Haushaltskram und jetzt Tatortgucken. Atelier und Schachteln machen ist diese Woche etwas kurz gekommen, aber morgen wieder.

Donnerstag, 5. Januar 2017

WMDEDGT

Guter Vorsatz: immer am 5. den Tag aufschreiben. Nun denn.
Ich bin noch so halb im Ich- habe-frei Modus  (vor dem 6. Januar verweigere ich quasi Arbeit, ein Erbe meiner Münchner Zeit). Aber der Mann muss arbeiten also stehen wir um sieben auf und icb mache Frühstück, Müsli und Tee (sehr leckerer aus Uganda) für mich, espresso und normal mit brot und tralala für den mann. Leider mit ohne Zeitung, wir haben Wetter. Sind zwar nur zwei Zentimeter  Schnee,  aber unsere Holperwege können sehr tückisch. Nun denn. Anschliessend anziehend und Hunderunde im Wald. Die Strasse ist ziemlich glatt und ich bin froh den Waldweg ohne Sturz zu erreichen. Der Hund ist sehr glücklich und klebt mit der Nase fest am Boden, die Gerüche auf frischem Schnee müssen sehr deutlich sein. Und wir treffen noch eine Nachbarin mit der ich schwatzen und mit deren Hündin der Hund durch den Wald toben kann. Fein das.
Dann nach hause, wo auch schon die Zeitungen im Briefkasten warten. Ich verkneife mir die Lektüre und setzte mich wieder an den Berg wellpappe der verarbeitet werden will. Wir waren nämlich bei Ikea, einen neue Garderobe kaufen, die xem Chaos  im Eingangsbereich hoffentlich endlich den Garaus macht, und jetzt habe ich wirklich jede Menge Wellpappe. Daraus habe ich bereits drei Einsätze für die Schreibtischschubladen gebaut (chaosbeseitigung auch da), die vierte gehe ich jetzt an. Zwischendurch ein schneller Imbiss mit Zeitungslektüre und ein ausgiebiges Telefonat mit der Freundin in Hamburg. Danach müsste ich an und für sich noch einen Einsatz für die Schuhputzzeug-Schublade im neuen Garderobenschrank bauen, aber ersteinmal kommt die zweite Hunderunde mit Umweg zur Schneiderin, der "gute" Mantel des Mannes hat reparaturbedarf. Super, die Schneiderin hat bis zum 17. geschlossen. Tjanun, da kann man nichts machen.
Zurück im Haus schneide ich erstmal die Pappen. Alle Seitenteile weg, bis icb schöne gerade Pappen habe, die sich gut stapeln und transportieren lassen, und keinen unordentlichen Haufen im Esszimmer. Eine ziemlich öde Arbeit, aber ich habe schon einige Ideen, wie ich das Material weiter verarbeiten werde. Und es fehlt ja noch eine Schubladeneinsatz.
Als Vorbereitung für morgen schiebe ich schnell kleingeschnittenes Gemüse in den Backofen, als das fertig ist, muss ich los, donnerstags ist Plenum.
Der Mann holt mich da um halb neun ab, wir fahren nach Hause, es gibt für ihn ein schnelles Abendessen und ich zupfe noch einen salatkopf klein, gebe das Backofengemüse und Schafskäse dazu, ein Schmanddressing drüber und die Brotzeit zum Mitnehmen ins Büro ist fertig (und meine Portion zum zuhause essen auch).
Jetzt ist fertig und noch ein bisschen lesen und dann ins Bett.
Gute Nacht allerseits.

Donnerstag, 8. Dezember 2016

Adventspost Nr. 8

Als ich vorhin endlich nach Hause kam, lag diese Karte im Briefkasten:

Sie kommt von Elvira und zeigt auf einem Pollock-gesprengelten Untergrund einen sehr kompliziert wirkenden Rapport. Toll sieht das aus. Und illustriert perfekt meinen Tag! Und auf der Vorderseite die Anschrift im hand-lettering. Das würde ich auch gerne können! Danke für diese schöne Karte.

Mittwoch, 7. Dezember 2016

Erfreulichkeiten

Sieben Karten habe ich bereits bekommen. Und was für welche! Jetzt möchte ich sie natürlich auch mal zeigen:
Den Anfang hat Steffi gemacht mit einem schönen goldenen Druck auf zarten Blautönen, dazwischen rote Sterne. Und ein Gedicht von James Krüss auf der Rückseite! Seinetwegen bin ich mal mit dem (damals noch) Kind nach Helgoland gefahren, aber das ist eine andere Geschichte.

Und am selben Tag kam auch eine Karte aus der Schweiz von Veronika. Weisse Sterne auf einem ganz zarten Grünton und mit gelber Mitte. Einen Rapport hat sie ausgespart und an dessen Stelle einen Vers von Heinrich Heine geschrieben.

 Danach wieder Post aus der Schweiz, von Andrea. Auch wieder enorm präzise Sterne. Und einer sogar mit Glitzer! So schön!


Drei Karten mit farbigem Untergrund,  man sollte meinen, da hätte es dann bei mir gezündet. Hat es aber nicht.
Astrids Karte kam als nächste, und die mir auch sehr gut gefällt. Das Granatapfelmotiv auf den braunen Klötzen, die mich ja sehr an Escher erinnern, ganz toll. Und dann noch genäht! Und auch noch die Schrift gestempelt, also einen spiegelverkehrten Stempel geschnitzt.
Inzwischen hatte ich dann meine Karten abgesandt und konnte und kann mich gaanz entspannt zurücklehnen.
Und es kamen Annette mit Schokokringeln (hängen bei uns immer am Baum) hier sind sie:
Und Susanne, hat Graupappe mit grossen Kreisen in einem Fliedergrauton, der auf dem Bild vielleicht nicht so rüberkommt, aber definitiv eine Option als wandfarbe für mich ist, bedruckt und dann noch weisse Sterne als Rapport darübergelegt:
 Und heute kam diese Schönheit:
Von Caroline. Das ruft richtig Weihnachten im hohen Norden. Und ist auf Stoff gedruckt! Könnte ich mir sehr gut auch als Pullover vorstellen. Die Vorderseite ist ebenfalls sehr schön gestaltet. Wie gesagt, zurücklehnen und genießen.
Und hier die ganze Galerie:
So viel Phantasie und Kreativität sind da jetzt versammelt, und täglich wird es mehr. Schön ist das. Und sehr inspirierend.

PS: die Ausrichtung der Bilder hat mein Tablet bestimmt. Ich nicht.